BIBAGS - Schulprogramm 

gemäß Schulkonferenzbeschluss vom 11. Oktober 2007

Präambel

Lernen und Lernangebote

Zusammenarbeit mit den Eltern

Ein sanfter Start ins Schulleben

Rücksichtsvolles Miteinander

Offene Ganztagsschule

Integration

Was es noch an unserer Schule gibt

Auf dem Weg zur Umweltschule

Das Ausbildungskonzept der Schule

 

 

 

Präambel

Zu den zentralen Aufgaben
der Grundschule gehört es
die Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit
einer jeden Schülerin und jedes Schülers
zu fördern, zu fordern und
sie dazu zu befähigen
das Lernen zu lernen!
In einer Lernumgebung,
die von Akzeptanz und
gegenseitigem Verständnis geprägt ist,
in der Leistung aber auch als
etwas Positives erlebt wird,
möchten wir bei den
Schülerinnen und Schülern
gemäß ihrer individuellen
Fähigkeiten die Grundlagen
zum lebenslangen Lernen legen.

 

 

Lernen und Lernangebote

Ein Weg um unser Ziel zu erreichen sehen wir im Einsatz unterschiedlicher  Organisations- und Sozialformen und dem Kennenlernen kreativer Arbeitstechniken.
Wir wissen heute, dass der Mensch nicht nur mit allen Sinnen lernt, sondern auch dass unterschiedliche Menschen für ihren individuellen Lernprozess unterschiedliche Sinne bzw. Lernkanäle benötigen. Nur wenn möglichst viele Sinne am Lernprozess  beteiligt sind, kann das Gehirn die notwendigen Verknüpfungen schaffen und dauerhaft speichern. Nur wenn im Unterricht viele verschiedene Sinne angesprochen werden, wird den unterschiedlichen Lerntypen Rechnung getragen. Daraus folgt für uns:

 

Lernangebote

Differenzierte Lernangebote auf der Basis ganzheitlichen Lernens sind notwendig um auf die Interessen und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler sowie deren Leistungs-vermögen einzugehen.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollen unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe der Grundschulzeit mit folgenden Unterrichtsformen vertraut gemacht werden: Frontalunterricht, Tagesplan / Wochenplanarbeit, Stationentraining, Freie Arbeit, Werkstatt-arbeit,  Projektunterricht.
Innerhalb dieser Organisationsformen lernen die Schülerinnen und Schüler zudem in  unterschiedlichen Sozialformen,  Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit zu arbeiten.

 

Lerntechniken und Kreativitätstechniken

In einer Zeit, in der sich durch die technologische Entwicklung die Welt in immer kürzeren Zeitabständen verändert, müssen die Schülerinnen und Schüler zum lebenslangen Lernen befähigt und motiviert werden.
Deshalb und um den unterschiedlichen Lerntypen gerecht zu werden, ist es notwendig im Unterricht unterschiedliche Lern- und Kreativitätstechniken zu vermitteln bzw. anzuwenden.

 

Fehlerkultur

"Fehler sind unsere Freunde!" Diese positive Grundeinstellung zu Fehlern gilt in den angelsächsischen Ländern seit Langem.
Auch wir möchten den Umgang mit Fehlern in eine konstruktive Richtung lenken.
Fehler sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Es gilt die Schülerinnen und Schüler anzuleiten aus ihnen zu lernen.

 

Fördern durch Fordern

Schülerinnen und Schüler sind lernwillig und  möchten  Leistung erbringen. Die gelingt  nicht allen Schülern und Schülerinnen im gleichen Maße. Wir möchten Verbindlichkeiten schaffen, die es den Kindern ermöglicht Leistung als etwas Positives und Erstrebenswertes zu erleben. Das BIBAGS- Hausaufgabenheft hat sich dabei als sinnvolles Instrument der direkten Kommunikation zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern bewährt.

 

Daran arbeiten wir:

Entwicklung eines Förderkonzepts unter Berücksichtigung folgender Eckpunkte:

  1. den Projektunterricht stärker im Sinne des gemeinsamen Lernprozesses einzusetzen
  2. in Hinblick auf jahrgangsübergreifenden Unterricht verstärkt Werkstattarbeit einzusetzen
  3. den positiven Umgang mit Fehlern verstärken
  4. eigenverantwortliches Lernen anleiten und fördern (Mindmaps, Portfolio, Lesejournal)

 

Zuständigkeit: Kollegium ( Hauptverantwortlicher wird in Lehrerkonferenz festgelegt)
Termin: Juni 2008

 


Zusammenarbeit mit den Eltern


Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule Bickbargen ist von fundamentaler Bedeutung. Sie fördert das allgemeine Unterrichtsgeschehen, ermöglicht viele wichtige Aktivitäten und lässt in Konfliktfällen ein Klima entstehen, welches einvernehmliche Lösungen positiv beeinflusst. Die Schule betrachtet es einerseits als ihre Pflicht, in der Wahrnehmung und Erfüllung ihrer Aufgaben zuverlässig und gewissenhaft zu sein und wünscht sich andererseits eine entsprechende partnerschaftliche Zuverlässigkeit seitens der Eltern.

Darüber hinaus besteht die Gelegenheit, die Inhalte aktiv mit zu gestalten, z.B. durch Anregungen auf Elternabenden, Vorschläge bei Schulkonferenzen etc. Eine wichtige Aufgabe hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Eltern übernimmt der Schulelternbeirat. Viele der Aktivitäten, die an unserer Schule angeboten werden, wären ohne die Mithilfe der Eltern undenkbar, z.B. Projektwochen, Klassenfahrten, Basteltage oder Sportveranstaltungen und Radfahrtraining.

Sehr wichtig ist uns auch der Schulverein e.V., der viele Vorhaben finanziell unterstützt und sich mit einem Begrüßungs- bzw. Abschiedsgeschenk an die Erst- und Viertklässler wendet. Seit geraumer Zeit können über den Schulverein auch Bibags-Jacken und T-Shirts erworben werden.

Darüber hinaus kommt dem Schulverein eine wichtige Rolle als Kooperations-partner der Offenen Ganztagsschule zu.

 

Daran arbeiten wir:

- den Informationsfluss zwischen Schule und Eltern zu verbessern

Zuständigkeit: Schulleitung und Klassenlehrer
Termin: 2 x jährlich auf Elternabenden (Abfrage)

 

- vierteljährlich einen Newsletter zu erstellen (im Internet einzusehen unter www.bibags.de)

Zuständigkeit: Frau Burton
Termin: März, Juni, September, Dezember

 

- das Hausaufgabenheft von Lehrern und Eltern regelmäßig unterschreiben zu lassen

Zuständigkeit: Klassenlehrer- und lehrerinnen
Termin: 1 x  wöchentlich 

 

 

Ein sanfter Start ins Schulleben

Der Schulanfang ist sowohl für die Kinder als auch für ihre Eltern der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Um Enttäuschungen zu vermeiden und Neugier und Begeisterung zu erhalten, ist es wichtig,  Eltern und Kinder gut darauf vorzubereiten.

 

Informationsabend

Das Anmeldeverfahren für die kommenden Erstklässler beginnt im Mitte Oktober. Im Oktober findet ein erster Informationsabend statt, an dem bei Bedarf auch die Schule besichtigt werden kann. Da die Schule beim Übergang von Kindertagesstätten und Schule eng  mit diesen zusammenarbeitet, werden zu diesem Abend auch Vertreterinnen der Kitas eingeladen.

 

Schulspiel

Die Schule hat in Zusammenarbeit mit Kollegen des Förderzentrums Egenbüttel ein Schulspiel entwickelt, das zu Beginn des Jahres durchgeführt wird. In kleinen Gruppen erleben die zukünftigen Erstklässler Schule zum ersten Mal aus unmittelbarer Nähe. Die agierenden und beobachtenden Lehrerinnen und Lehrer erhalten einen Eindruck über Entwicklungsstand und Sozialverhalten der Schulanfänger.

Den Eltern wird während dieser Zeit die Möglichkeit geboten, sich in der neuen Mensa bei Kaffee und Kuchen zusammenzusetzen, sich auszutauschen und Fragen an die Schulleitung zu stellen.
Die Cafeteria wird von den jeweiligen Erstklasseneltern ausgerichtet, die bei dieser Gelegenheit mit den „neuen“ Eltern über ihre Erfahrungen zum Schulanfang ins Gespräch kommen können.

 

Gespräch mit der Schulleiterin

Jedes Kind erhält mit seinen Eltern einen Gesprächstermin mit der Schulleiterin. Das Kind wird in gemütlicher Atmosphäre zu verschiedenen Dingen befragt. Die Eltern haben die Gelegenheit,  persönliche Anliegen offen zu besprechen.

 

Darüber hinaus...

finden bis zum Tag der Einschulung noch vielfältige Kontakte zwischen Schule und den zu-künftigen Schulanfängern statt.

  1. Die Kinder werden zu Schnupperstunden in den Unterricht der derzeitigen Erstklässler eingeladen. Der Termin für diesen Besuch liegt üblicherweise im Mai oder Juni.
  1. Sie erhalten Briefe von ihrer Klassenlehrerin oder ihrem Klassenlehrer und ihren Paten aus den dritten bzw. vierten Klassen. Die sog. Paten, die die Schulanfänger schon vor ihrer Einschulung in der Schule kennenlernen,  haben die Aufgabe, die neuen Erstklässler bei ihrem Schulstart zu begleiten, ihnen z.B. die Örtlichkeiten der Schule zu zeigen, sie in den Pausen mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und auch als Spiel- und Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. (Erfahrungsgemäß wird diese von den Viertklässlern im Allgemeinen ausgesprochen gern übernommen.)

 Der erste Elternabend findet noch vor dem Einschulungstag statt.

 

Die Einschulung

Am Vorabend findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Die Teilnahme hieran ist selbstverständlich freiwillig.

Der Einschulungstag ist ein besonderer Tag im Leben des Schulkindes und seiner Ange-hörigen. Die Schule bemüht sich darum, weiterhin am ersten Sonnabend im Schuljahr einschulen zu können. Der Schulträger sowie der Elternbeirat werden darüber informiert und der Termin der Schulkonferenz zur Beschlussfassung vorgelegt. Dieser Tag wird festlich gestaltet. Dazu gehört auch eine Aufführung der Zweitklässler, die damit die „Neuen“ herzlich willkommen heißen. Während der anschließenden Unterrichtsstunde sorgen die Patenklassen für das leibliche Wohl der Eltern, Großeltern, Paten und Gäste. Mit dem Erlös werden die Klassenkassen aufgebessert.


 


Rücksichtsvolles Miteinander

Anspruch der Schule ist es, nicht nur Bildung zu vermitteln,

sondern auch soziale Kompetenz.

Immer wieder zeigen sich einzelne SchülerInnen in der Gruppe überfordert, verhalten sich egoistisch, reagieren impulsiv und teilweise aggressiv.Auf diese Verhaltensweisen muss Schule, die sich als Lebens- und Erfahrungsraum versteht, reagieren.

Schule muss Individualität und Gemeinschaftsgefühl in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander bringen. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler als einzigartige Individuen annehmen und mithelfen ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihr soziales Verhalten fördern.

Wir legen großen Wert darauf, dass Konflikte zwischen den SchülerInnen verbal und nicht mit körperlichem Einsatz ausgetragen werden. Auf einen Verstoß gegen verbindliche Regeln und Vereinbarungen muss reagiert werden. Über Auffälligkeiten von SchülerInnen sollen deren Eltern frühzeitig in Kenntnis gesetzt und ermutigt werden, an einer konsequenten Erziehung zum friedlichen Miteinander mitzuwirken. Diese Erziehung soll sowohl Unterrichtsprinzip als auch Inhalt von Unterrichtseinheiten sein.

Durch vielfältige Maßnahmen sowohl im Klassenverband als auch im Schulleben versuchen wir, das Miteinanderleben und Miteinanderlernen positiv zu beeinflussen.

Durch vielfältige Maßnahmen sowohl im Klassenverband als auch im Schulleben versuchen wir, das Miteinanderleben und Miteinanderlernen positiv zu beeinflussen.

 

Folgende Voraussetzungen wurden schon geschaffen:

  1. die Schulhofumgestaltung in eine Spiellandschaft wurde inzwischen abgeschlossen
  2. in den Regenpausen wird die Sporthalle geöffnet
  3. in der Pausenhalle stehen Jongliergeräte und Spiele zur Verfügung
  4. für die Regen- und Wahlpausen wurden neue Pausenordnungen erarbeitet, die in den Klassenräumen aushängen
  5. in den Wahl- und Regenpausen können die Klassenräume für ruhige Spiele und zum Lesen genutzt werden
  6. die Klassenräume werden individuell gestaltet, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen
  7. der Schulvertrag mit verbindlichen Regeln zum rücksichtsvollen Miteinander zwischen Schülern, Lehrern und Eltern wird zu Beginn eines neuen Schuljahres in allen Klassen erneut thematisiert und den neuen ersten Klassen erklärt und ausgehändigt
  8. in den Klassen werden Klassenregeln entwickelt

 

 Daran arbeiten wir:

  1. Stärkung des Selbstwertgefühls durch Lob und Anerkennung in allen Bereichen, denn ein gesundes Selbstwertgefühl verlangt nicht nach einem übersteigerten Geltungsbedürfnis
  2. Ermutigung Gefühle zu zeigen und auszudrücken (Stimmungsbarometer)
  3. Erlernen eines offenen Austausches über positive und negative Verhaltensweisen
  4. Erlernen friedlicher Verhaltensweisen bei Konflikten
  5. Schulung der Wahrnehmung und Reflexion von Verhaltensweisen
  6. Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  7. Konsequenzen bei Verstößen gegen verbindliche Regeln

 

Um diese Ziele zu erreichen, sollen folgende Projekte, die bisher in unregelmäßigen Abständen stattfanden, in den nächsten Jahren zur festen Einrichtung werden:

4. Klassen: Suchtprävention (Anbieter: AWO)
3. Klassen: Gewaltprävention (Anbieter: außerschulische Stellen)
2. Klassen: Schutz vor sexuellem Missbrauch (Anbieter: Wendepunkt)
1. Klassen: Streit und Gewalt (Anbieter: Klassenlehrer)
  
Zu den jeweiligen Themen werden mit außerschulischen Anbietern Informationselternabende stattfinden.

Zuständigkeit: Klassenlehrer der jeweiligen Klassenstufen
Termin: 1x jährlich

 

 

...

OGTS Bickbargen  - Offene Ganztagsschule Bickbargen

 

1. Das konzeptionelle Ziel der OGTS Bickbargen

Das Ziel der OGTS Bickbargen ist die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler auf der Basis einer engen Kooperation zwischen der Schule und verlässlicher Kooperationspartner. Alle Kinder sollen sich in der Schule wohl fühlen und sich auf die anwesenden Betreuerinnen und Betreuer im Vormittags- wie im Nachmittagsbereich verlassen können.
Unter individueller Förderung verstehen wir, den Kindern ein möglichst umfangreiches Angebot anzubieten. Hierzu gehören die Betreuung während des Essens ebenso, wie die Hilfe bei den Hausaufgaben, die Gestaltung der Mittagsfreizeit und die Durchführung der Nachmittagsangebote. Um dafür Sorge zu tragen, dass alle Kinder best möglichst umsorgt und gefördert werden, arbeiten Lehrkräfte, Erzieherinnen der Schule und der gemeindlichen Kindertagesstätte, die Mitarbeiter der Ortsjugendpflege sowie Honorarkräfte eng zusammen.
Mit Beginn des Schuljahres 2007/ 2008 werden die Erstklässler in einem eigenen Raum zusätzlich betreut. Ein weiterer Betreuungsraum, ein Raum der Stille, ist in Arbeit.

 

2. Interne Koordination von Vor- und Nachmittag

Seit Bestehen der OGTS ist diese ein fester Tagesordnungspunkt jeder monatlichen LehrerInnenkonferenz. Alle erarbeiteten Vorlagen aus dem Arbeitskreis OGTS (AK OGTS siehe dazu Kap.4)  werden in die LehrerInnenkonferenz getragen und dort beschlossen. In regelmäßigen Gesprächen zwischen den Kolle gen informieren sich diese über besondere Bedürfnisse einzelner Schüler, Gespräche zwischen Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern (z.B. LRS) am Nachmittag dienen dem gegenseitigen Austausch. Auftretende Schwierigkeiten, wie z.B. die Hausaufgabenproblematik, werden auf pädagogischen Konferenzen beraten. Zusätzlich informiert die Schulleitung einmal monatlich den SEB - Vorstand über alle Belange und veröffentlich vierteljährlich einen Newsletter mit allen Neuigkeiten der Schule.

 

3. Zur Kooperation mit außerschulischen Partnern

Die GS Bickbargen hat mittlerweile 7  Kooperationspartner aus unterschiedlichen Bereichen. Um sicherzustellen, dass alle Kooperationspartner über den Ablauf der OGTS jederzeit informiert sind, gibt es unterschiedliche Informationskanäle. Um alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der OGTS immer umfangreich zu informieren, tagt monatlich der Arbeitskreis OGTS, dem je ein Vertreter/ eine Vertreterin der Kooperationspartner, der Schulverwaltung, des SEB, der Honorarkräfte sowie des Kollegiums und die Schulleitung angehören. Einmal im Schulhalbjahr findet eine Konferenz aller OGTS- Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen statt. Die Teilnahme ist verbindlich. Die Schule bemüht sich ferner, Fortbildungsangebote für Honorarkräfte vorzuhalten.

 

4. Das Backoffice- System der OGTS Bickbargen

Um sicher zu stellen, dass nachmittags stets eine Lehrkraft präsent ist, gibt es ein Backoffice- System. Auf diese Weise steht im Notfall den Honorarkräften immer ein Ansprechpartner/ eine Ansprechpartnerin zur Verfügung.  Kann ein „Backoffice“- Termin nicht wahrgenommen werden, sorgen die Lehrkräfte für die Verftretung. Es gibt ein internes Vergütungssystem, um diese zusätzlich geleistete Arbeitszeit zu honorieren.

 

5. Evaluation

Einmal jährlich, in der Regel im Mai, findet ein „Tag der offenen Tür“ in der OGTS statt, an dem alle Kursleiter ihre Türen öffnen und den Besuchern Einblick in die geleistete Arbeit gewähren.
Mindestens einmal jährlich findet ein spezieller OGTS- Elternabend statt.
Mit Hilfe von Fragebogenerhebungen wird versucht, Rückmeldungen zu erhalten und Bedürfnisse der Kinder und der Eltern zu erfragen.


  

6. Das Schulessen

Ein wichtiger Bestandteil der Ganztagsschule ist ein gesundes, kindgerechtes Mittagessen. Das Essen dient neben der reinen Nahrungsaufnahme der Kommunikation zwischen den Kindern und zwischen Kindern und Erwachsenen. Ferner leistet es einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung. Aus diesem Grund legt die GS Bickbargen großen Wert auf ein Essen auf der Basis des Optimix.

 

Daran arbeiten wir:
- Ein weiter Betreuungsraum (Bühne an der Turnhalle) wird z. Z. zu einem „Raum der Stille“  umgebaut. Zuständig hierfür ist Frau Burton, das Projekt soll bis zum Ende des Schulhalbjahres 2007/ 2008 abgeschlossen sein.

Zuständigkeit: Frau Burton und Herr Westphal
Termin:            März 08

 

- Qualifizierung der Honorarkräfte

Zuständigkeit: AK OGTS (Frau Burton), Schuljahr 2007/2008


 

 


Integration


Seit dem Schuljahr 1999/2000 gab es an unserer Schule in jedem Jahrgang eine Integrationsklasse, sofern Kinder mit besonderem Förderbedarf in unserem Einzugsbezirk wohnten.
Mit der Änderung des Schulgesetzes im Februar 2007 hat sich die Beschulung dieser Kinder geändert:

  1. Vor der Einschulung kein sonderpädagogisches Gutachten mehr angefertigt, stattdessen werden alle Kinder in der Eingangsphase gemeinsam differenziert und teilweise in jahrgangsübergreifenden Gruppen unterrichtet.
  2. Alle Kinder haben die Möglichkeit, die Eingangsphase entweder in einem, in zwei oder in drei Jahren - je nach ihrem Leistungsvermögen - zu absolvieren, ohne dass dies Einfluss auf ihre Schulbesuchszeit hat.
  3. Der gemeinsame Unterricht auch mit Kindern der 2.Klasse stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schüler voneinander lernen und miteinander vertraut werden können.
  4. Bei einem leistungsbedingten Wechsel in eine andere Lerngruppe der Eingangsphase entfällt die damit verbundene Eingewöhnungszeit.
  5. Auch im Rahmen der neu gestalteten Eingangsphase werden die Lehrkräfte der Grundschule durch Kolleginnen oder Kollegen der Förderzentrums unterstützt.

 

Daran arbeiten wir:

- Mit Beginn des Schuljahres 2007/ 2008 werden die Kinder der 1. und 2. Klassen einmal wöchentlich jahrgangsübergreifend unterrichtet.
- Bis zum Schuljahr 2008/ 2009 erarbeitet die Schule ein Konzept zur Umsetzung der jahrgangsübergreifenden Eingangsphase.

Zuständigkeit: AK Eingangsphase (Frau Rodrigues, Frau Kindt, Frau Lorenzen, Frau Burton)
Termin:           März 2008

 

 

Was es sonst noch an unserer Schule gibt.....

Unsere Schule bemüht sich den Schülerinnen und Schülern neben den durch den Lehrplan festgelegten Unterrichtsinhalten noch zusätzliche Angebote zu machen.

 

Sport und Bewegung

Kinder unserer Zeit wachsen mit immer größeren Bewegungseinschränkungen auf und machen viele elementare Bewegungserfahrungen nicht mehr (Koordinations- und Balance-übungen, Muskelstärkung, Raumwahrnehmung). Doch gerade die elementaren Erfahrungen auf motorischem Gebiet werden beim schulischen Lernen gefordert. Nur durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen können sich Kinder harmonisch entwickeln. Durch vielfältige Bewegungsanreize wird versucht, jeder Schülerin und jedem Schüler Selbstvertrauen in seine eigene Leistungsfähigkeit zu geben.
In den Sportstunden wird im Sommer außer der schuleigenen Turnhalle die großzügig angelegte Bezirkssportanlage benutzt. Die Spielinsel auf unserem neu gestalteten Schulhof regt zum Klettern und Balancieren an. Außerdem stehen für die „aktive Pause“ diverse Kleinspielgeräte- wie Softbälle, Seile, Pedalos zur Verfügung. Der örtliche Sportverein bietet für die Erstklässler am Ende des Schuljahres ein Fußballturnier an. Außerdem findet inzwischen im Rahmen der OGTS eine regelmäßige Kooperation mit der „Halstenbeker Turnerschaft“statt.
Darüber hinaus nimmt die Schule regelmäßig an den Sportwettbewerben auf Kreisebene (Handball, Fußball, Crosslaufen, Turnen) teil. Die Bundesjugendspiele und Lauffeste sind ebenfalls eine feste Einrichtung an unserer Schule. 

Angesichts der Bedeutung dieser Thematik ist darüber hinaus eine Ausweitung der Sportangebote anzustreben. Denkbar wäre eine ausgeweitete Kooperation mit den ortsansässigen Sportvereinen und eine Nutzung der vereinseigenen Skating- und Sportanlage.

 

Computer im Unterricht

Die EDV-Räume (kleiner Computerraum mit 7 Plätzen, großer Computerraum mit 12 Plätzen) der Schule können von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule genutzt werden. Spezielle Lernsoftware zur Verbesserung der Rechenfertigkeit sowie der Lese- und Schreibfertigkeit sind auf den Schülerarbeitsplätzen installiert. Die Computer sind vernetzt und von allen Plätzen ist der Zugang ins Internet möglich. Vom 2. Schuljahr an nehmen alle Klassen regelmäßig am Antolin-Programm teil.
In Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten Umgang mit den Medien erziehen. Hierzu zählen auch Computer-Spiele, Spielkonsolen, Videos, Fernsehen, DVD usw.
Die Schule ist mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten (www.bibags.de), auf der unter anderem über die Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften informiert wird.
Geplant ist, im Rahmen der OGTS einen Kursus für das 10-Finger-Schreiben anzubieten.

 

BIBAGS-Aktivitäten

Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt. Zum Schulleben gehören außerdem noch viele Besonderheiten, die den täglichen Unterricht bereichern und die Schulgemeinschaft fördern.
So werden Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten unternommen, ein großes gemeinsames Faschingsfest durchgeführt, Theateraufführungen und andere Darbietungen der Kinder gezeigt, auf Sommerkonzerten musiziert, auch wird in Lesenächten lange und ausführlich geschmökert. Zu Advents- und Weihnachtsfeiern kommen regelmäßig alle Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle zusammen, und auch vor den Ferien verabschieden wir uns dort voneinander mit gemeinschaftlichem Singen. Es gibt die Projekttage "Frühling" und "Weihnachten", an denen u. a. gebastelt wird, um die Schul- und Klassenräume entsprechend jahreszeitlich zu dekorieren. Weiterhin finden Erkundungen von Halstenbek und Umgebung statt, auch werden Fahrten ins benachbarte Hamburg unternommen, um dort Museen oder die Kunsthalle wie auch Theater- und Kinoaufführungen zu besuchen.
Als Höhepunkte im Schuljahresverlauf finden im jährlichen Wechsel Schulfeste und Projektwochen statt. Dank der immer wieder anzutreffenden großen Hilfsbereitschaft und aktiven Unterstützung  von Eltern können wir den Schülerinnen und Schüler hier ein vielfältiges, interessantes Angebot bieten wie z.B. das alle 4 Jahre stattfindende Zirkus-Projekt (nächster Termin: 2008).
Im vierten Schuljahr wird in Kooperation mit der Polizei eine theoretische und praktische Radfahrprüfung durchgeführt.


 

 

 

Auf dem Weg zur Umweltschule


Die Umwelterziehung nimmt im Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule Bickbargen einen hohen Stellenwert ein. Leitgedanke ist die in der Agenda 21 festgeschriebene Nachhaltigkeitsverpflichtung, in der sich die Weltgemeinschaft in Rio de Janeiro 1992 auf ein gemeinsames Aktionsprogramm festgelegt hat. Nachhaltigkeit bedeutet: Nicht auf  Kosten zukünftiger Generationen zu leben, sondern die natürlichen Ressourcen unserer Erde und damit die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten. In diesem Sinne verstehen wir Schule durchaus auch als einen umweltbelastenden Betrieb, der von allen Beteiligten verantwortungsvolles Verhalten erfordert. Unsere Schule wird so zum gemeinsamen Erfahrungsraum umweltverträglichen Handelns und damit zum Lernort für Umwelterziehung und Umweltbildung.

 

Unsere Handlungsfelder im Einzelnen (siehe auch unsere Homepage www.bibags.de):

Mülltrennung und Müllvermeidung

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zu einem problembewussten Umgang  mit Müllentstehung und Müllentsorgung erzogen. In vielen Klassen steht Mineralwasser in Pfandflaschen bereit, viele Schülerinnen und Schüler nutzen Trinkflaschen und transportieren ihr Frühstück in Brotdosen. Mülltrennung und Müll-entsorgung liegt in jeder Klasse fast ausschließlich in der Verantwortung von Schülern. In entsprechend gekennzeichneten Abfallbehältern werden Papier, Wertstoffe und Restmüll gesammelt. Im Eingangsbereich der Schule befindet sich zusätzlich eine zentrale Sammelstation für Korken, Batterien, CDs und Tonerkartuschen. Ein regelmäßiger Müllsammeldienst, der für den Schulhof zuständig ist, wechselt wöchentlich von Klasse zu Klasse.

 

Umweltbildung durch Naturbegegnung und natürliches Erleben

Unsere Schüler wachsen zunehmend in einer mediengeprägten Erlebniswelt aus zweiter Hand auf, in der viele Menschen nur noch eine eingeschränkte Beziehung zur belebten Natur haben. Der Wert unmittelbarer Naturerfahrung ist eine uralte, pädagogische Grund-einsicht, die erneut hochaktuell ist. Der direkte Kontakt zur Natur, zu Pflanzen und Tieren, fördert das Verständnis für alles Lebendige, weckt Interesse und stärkt das Verantwortungs-bewusstsein. Nur was ich kenne, bin ich bereit zu schützen!

 

Naturnahes Schulbegleitgrün:

Die Außenanlagen sollten sich nicht in einem pflegeleichten Distanzgrün erschöpfen um bürgerlichen Ordnungssinn zu demonstrieren, sondern mit vielen standortgerechten heimischen Arten eine abwechslungsreiche Vegetation bieten, die zu allen Jahreszeiten Unterricht im Freien möglich machen kann.

 

Schulwald – Bickbargen:

In idealer Lage, sozusagen vor der Haustür, wurde 1993 ein 3800 m² großes Randgelände zwischen der Grundschule Bickbargen und dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium zum Schulwald umgewidmet und für zunächst bis zum Jahr 2008 in seinem Bestand gesichert. Dieser Schulwald erweitert unsere Möglichkeiten naturnahen Unterricht zu erteilen und neue Erlebnis- und Erfahrungsräume zu öffnen, um ein Vielfaches.

Das bietet unser Schulwald im Einzelnen:
Teich mit Sumpfzone, Baumpfad mit allen wichtigen heimischen Laub- und Nadelbäumen, Nadelmischwald, Vogelschutzgehölz, Baumschule, Klassenzimmer im Grünen, diverse Kleinbiotope, Bruthilfen für Solitärbienen, Hummeln, Bienenstöcke und unterschiedliche Nistkästen.

 

 

Daran wollen wir weiterarbeiten:

  1. Anpassung der Haustechnik an gängige Umweltstandards

Zuständigkeit: Schulleitung, Hausmeister
Termin: Dezember 2007-09-13
 

  1. Verbindliche Thematisierung von Umweltthemen (Klima, CO2-Ausstoß, Müll etc.) in den jeweiligen Klassenstufen

Zuständigkeit: HSU-Fachkonferenz (Frau KIndt, Frau Zeller-Adebahr)
Termin: 2. Halbjahr Schuljahr 2007/08 (Mai 08)

 


 

Das Ausbildungskonzept der Schule

1. Voraussetzungen / Grundlagen

Die Grundschule Bickbargen ist Ausbildungsschule und kann zurzeit mit zwei Ausbildungslehrkräften in folgenden Fächern ausbilden: Deutsch und ev. Religion. Die Grundschule Bickbargen bemüht sich um weitere Ausbildungslehrkräfte sowie um die Erweiterung des Fächerangebots. Alle KollegInnen stehen der LiA als Ansprechpartner zur Verfügung.

Grundlagen des Ausbildungskonzeptes sind:
die „Landesverordnung über die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und die Zweiten Staatsprüfungen der Lehrkräfte“ vom 22.04.2004 (OVP), die Ausbildungsstandards (vgl. „Informationen zum Vorbereitungsdienst für die LiA“ des IQSH vom Juli 2005), die geltenden Lehrpläne und Bildungsstandards sowie das Schulprogramm der Grundschule Bickbargen.

 

2. Organisation und Ablauf der Ausbildung

2.1 Ausbildungslehrkräfte

Die pädagogische, fachdidaktische, methodische und organisatorische Anleitung der LiA liegt in der Hand der Ausbildungslehrkräfte (s. IQSH-Broschüre 3, S.19 ff). Als Ausbildungsschule unterstützt die Grundschule Bickbargen die Bereitschaft der LehrerInnen, zertifizierte Ausbildungslehrkräfte zu werden.

 

2.2 Einführung in die Arbeit an der Schule

Die aufnehmende Schule gestaltet eine Schulführung und weist ein in Fragen der Organisation und des Ablaufs des Schulalltages. Vor Beginn der Unterrichtstätigkeit der LiA findet mindestens ein Treffen statt, bei dem die ausbildenden Lehrkräfte die LiA einführend beraten.
Die ausbildenden Lehrkräfte geben fachdidaktische und methodische Hinweise, insbesondere mit Blick auf die konkrete Unterrichtstätigkeit der nächsten Zeit, führen in die Unterrichtsplanung und -vorbereitung sowie in die Bedienung der unterrichtsrelevanten Medien ein.

 

2.3 Aufgaben der ausbildenden Lehrkräfte

Die ausbildenden Lehrkräfte begleiten und unterstützen die LiA in allen schulischen Belangen. Sie beraten die LiA in allgemeinen pädagogischen, fachdidaktischen und methodischen Fragen, insbesondere in allen Fragen der Unterrichtsplanung, -durchführung und -analyse.
Die ausbildenden Lehrkräfte beraten bei der Planung, Konzeption und Korrektur von Klassenarbeiten, Klausuren und Tests im eigenverantwortlichen Unterricht der LiA und im Unterricht unter Anleitung.
Im ersten Quartal des 1. Ausbildungshalbjahres ist ein erstes beratendes Orientierungsgespräch mit der LiA zu führen und zu dokumentieren; das zweite sollte sechs Monate später stattfinden. In den Orientierungsgesprächen soll der Stand der Ausbildung von beiden Seiten auf der Grundlage der Ausbildungsstandards reflektiert werden.
Die ausbildenden Lehrkräfte ermöglichen der LiA Hospitationen und Unterricht unter Anleitung, einschließlich der Auswertungsgespräche (vor- und nachbereitende Gespräche sind wünschenswert).
Die ausbildenden Lehrkräfte stellen den Kontakt zu weiteren Fachkolleginnen und -kollegen her, bei denen ebenfalls hospitiert und unterrichtet werden soll.
Die ausbildenden Lehrkräfte hospitieren regelmäßig (mindestens wöchentlich) im eigenverantwortlichen Unterricht der LiA, wobei ihnen jeweils ein kurzes Stundenraster vorgelegt wird. Diese Hospitationsstunden sind möglichst zeitnah zu besprechen und gegebenenfalls gemeinsam vor- und nachzubereiten.

 

2.4 Aufgaben der Stundenplaner

Die Stundenplaner sollten die Hospitation der ausbildenden Lehrkraft im eigenverantwortlichen Unterricht der LiA mindestens einmal pro Woche ermöglichen, gleiches sollte für eine gemeinsame Besprechungsstunde von LiA und ausbildender Lehrkraft gelten. Der LiA muss ermöglicht werden, einmal wöchentlich im Unterricht der Ausbildungslehrkraft zu hospitieren bzw. dort Unterricht unter Anleitung zu erteilen.
Ferner sollte die Stundenplaner Hospitationen der LiA im Netzwerk ermöglichen – sofern ein solches vorhanden ist.

 

2.5 Aufgaben der Schulleiterin

Die Schulleiterin besucht den eigenverantwortlichen bzw. den angeleiteten Unterricht der LiA; die Anzahl der Unterrichtsbesuche wird im Einzelfall geregelt. Pro Halbjahr sollten zwei Besuche (einer pro Fach) erfolgen. Die LiA legt für je einen dieser Unterrichtsbesuche einen tabellarischen Stundenverlauf sowie eine knappe Übersicht über die angestrebten Lernziele und Kompetenzen vor, für den anderen eine große Unterrichtsvorbereitung. Dieser Unterrichtsentwurf reflektiert und begründet die didaktischen und methodischen Entscheidungen der Stunde mit Bezug auf die Voraussetzungen der Lerngruppe und die curricularen Bedingungen. Er enthält insbesondere die Ziele, Bemerkungen zur Lerngruppe, didaktische Reduktion, methodische Entscheidungen sowie eine tabellarische Übersicht zum Stundenverlauf; angefügt ist das erforderliche Material.
Im Anschluss an den Besuch findet ein Auswertungsgespräch statt, an dem neben der Schulleiterin auch die Ausbildungslehrkraft teilnehmen soll.

Der Schulleiter führt am Ende des ersten Ausbildungsjahres mit der LiA ein auswertendes Gespräch zum Entwicklungsstand der LiA. Diese Auswertung erfolgt auf der Grundlage der Ausbildungsstandards und soll hauptsächlich der LiA zur Orientierung dienen.

An diesem Gespräch sollten auch die ausbildenden Lehrkräfte teilnehmen.

 

2.6 Aufgaben der Lehrkräfte in Ausbildung

2.6.1 Hospitationen

Die LiA hospitiert regelmäßig (im Umfang von mindestens zwei Wochenstunden) bei den ausbildenden Lehrkräften sowie in Absprache bei weiteren Kolleginnen und Kollegen, um einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Unterrichtsstile und -formen zu erhalten.

 

2.6.2 Unterricht unter Anleitung

Ab dem 2. Semester sollte die LiA in Lerngruppen der ausbildenden Lehrkräfte Unterricht unter Anleitung erteilen, um weitere Unterrichtserfahrungen zu sammeln.
Die Struktur des Unterrichts wird mit der betreuenden Lehrkraft gemeinsam geplant. Die Unterrichtsstunden sind zeitnah nachzubereiten.

2.6.3 Eigenverantwortlicher Unterricht

Die LiA erteilt zehn Wochenstunden eigenverantwortlichen Unterricht in den Ausbildungsfächern pro Schulhalbjahr. Am Anfang des Semesters erstellt die LiA zusammen mit der ausbildenden Lehrkraft und/oder parallel unterrichtenden Fachlehrkräften einen Stoffverteilungsplan für das Halbjahr.
Der eigenverantwortliche Unterricht wird durch Hospitation der ausbildenden Lehrkraft begleitet, was bei der Stundenplanerstellung im Umfang von einer Wochenstunde berücksichtigt werden soll. Die LiA legt der ausbildenden Lehrkraft für jede dieser Hospitationsstunden eine tabellarische Übersicht über den Stundenverlauf vor, in der die angestrebten Ziele der Unterrichtsstunde ausgewiesen sein sollen.
Schriftliche Lernerfolgskontrollen im eigenverantwortlichen Unterricht sind ebenso Beratungsbestandteil zwischen der LiA und der ausbildenden Lehrkraft.  
Pro Halbjahr sollten zwei Unterrichtsstunden im Beisein der Schulleitung  (einer pro Fach) durchgeführt werden. Die LiA legt für je einen dieser Unterrichtsbesuche einen tabellarischen Stundenverlauf sowie eine knappe Übersicht über die angestrebten Lernziele und Kompetenzen vor, für den anderen eine große Unterrichtsvorbereitung. Dieser Unterrichtsentwurf reflektiert und begründet die didaktischen und methodischen Entscheidungen der Stunde mit Bezug auf die Voraussetzungen der Lerngruppe und die curricularen Bedingungen. Er enthält insbesondere die Ziele, Bemerkungen zur Lerngruppe, didaktische Reduktion, methodische Entscheidungen sowie eine tabellarische Übersicht zum Stundenverlauf; angefügt ist das erforderliche Material. Im Anschluss an den Besuch findet ein Auswertungsgespräch statt.
Im Rahmen ihres eigenverantwortlichen Unterrichts fertigt die LiA eine der beiden Examenshausarbeiten an.

 

2.6.5 Einbindung in das Schulleben

Es ist wünschenswert, dass die LiA die Aufgaben einer Klassenleitung kennenlernt, indem sie in mindestens zwei Ausbildungshalbjahren der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer einer Lerngruppe, in der sie eigenverantwortlich unterrichtet, assistiert. Dies bezieht sich unter anderem auf die Tätigkeitsfelder der Elternarbeit und der erzieherischen Arbeit. Daher ist es sehr erstrebenswert, dass die LiA an Klassenfesten, Wandertagen, Exkursionen, Projekttagen, Klassenfahrten o.ä. teilnimmt und diese gegebenenfalls auch aktiv mitgestaltet. Während ihrer Ausbildung sollte die LiA möglichst als Begleitperson an einer längeren Fahrt teilnehmen. Die Leitung von mehrtägigen Klassen- und Gruppenfahrten ist ausgeschlossen.
Die LiA übernimmt bereits während ihrer Ausbildung außerunterrichtliche Aufgaben, z.B. Pausenaufsichten, das Führen von Elterngesprächen, die Teilnahme an Konferenzen.
Eine Mitarbeit bei gemeinsamen Vorhaben, wie z.B. schulinterner Fortbildungen, Wettbewerben, Aufführungen, Konzerten, Wettkämpfen o.ä., ist anzustreben. Des Weiteren kann die LiA die Schule durch eigene Beiträge bereichern, z.B. durch Berichte über Module.


3. Kooperation mit der Hauptschule

Im Bereich der Ausbildung arbeiten wir mit der GHS Süd in Halstenbek zusammen. Die LiA hospitiert und unterrichtet dort in Absprache mit der dortigen Schulleitung. Eine Betreuung vor Ort sollte gewährleistet sein.
Anzustreben ist ein Einsatz im Bereich der Hauptschule über einen zusammenhängenden Zeitraum von mehreren Wochen, mindestens aber 6 Wochen. Es muss gewährleistet sein, dass die LiA eine mindestens zusammenhängende Unterrichtseinheit in einem Ausbildungsfach durchführen kann.
Im Rahmen ihres eigenverantwortlichen Unterrichts an der Hauptschule fertigt die LiA eine der beiden Examenshausarbeiten an.

 

4. Entwicklung des Ausbildungskonzeptes

Das Ausbildungskonzept soll als Bestandteil des Schulprogramms regelmäßig evaluiert und gegebenenfalls modifiziert werden; verantwortlich ist die Schulleitung.