Es grünt so grün...

Naturnahes Schulgelände

Seit etwa 1986 gibt es für das allgemeine Schulgrün keine regelmäßigen Pflegemaßnahmen der Gemeinde mehr. Freiflächen und an Schulhof und Wege angrenzende Bereiche bleiben naturbelassen. Eingriffe erfolgen nur, soweit Verkehr und Zufahrten behindert werden. Gehölze werden nicht mehr umgegraben.


Eine natürliche Bodenvegetation hat sich eingestellt, die durch zusätzliche Pflanzungen der Schulwald- AG um viele heimische Arten (über 40!) bereichert worden ist:

- Einige Gehölze und Flächen sind durch heimische Bäume, Sträucher und Stauden ersetzt worden.
- Fassadenbegrünung in Teilbereichen durch Efeu und Clematis
- kleiner Schulgarten
- Wiese mit Kräuterecke
- Nisthilfen für Hummeln und Solitärbienen
- Wetterstation


Unser Schulwald im Rückblick

- Vorgespräche mit der Gemeinde (1988)
- Pläne für die Gesamtanlage (1990/ 91)
- Gelände wird von der Gemeinde freigegeben (1991)
- Umsetzung der Pläne im Herbst 1993 und Frühjahr 1994
(an mehreren Wochenenden mit bis zu 50 Eltern, Schülern und Lehrern)
- Kosten: ca. 5000 DM aus Landesmitteln (davon über 20% Eigenleistung)
- Zusammenarbeit mit dem Wolfgang- Borchert Gymnasium
- Betreuung des Geländes durch eine Schulwald- AG, die unter anderem Namen schon seit 1986 besteht.
- Außer Schulwaldarbeit auch Pflege und naturnahe Umgestaltung der Schulaußenanlage
- Seit 1994: viele Nach- und Ergänzungspflanzungen (ca. 130 heimische Bäume und Sträucher)
- Zeitweise erhebliche Probleme mit Vandalismus, was mehrere Nachpflanzungen nötig machte.
- Großzügige Unterstützung durch halstenbeker und ellerbeker Baumschulen, die immer wieder kostenloses Pflanzenmaterial zur Verfügung stellten.
- Umweltpreise durch die Gemeinde Halstenbek 1994 und 1996, durch den Kreis Pinneberg 1997

Daten und Fakten im Überblick:

Gelände: ca. 3800 qm, kaninchensicher eingezäunt (erneuert 2001)

Teich: ca. 60 qm mit Sumpfzone (extern) zusätzliche 25 qm
Knickwall aus Teichaushub (Birken- /Eichenknick )

Baumpfad: 15 repräsentative Vertreter heimischer Nadel- und
Laubbaumarten

Nadelmischwald: Neuanlage mit fünf heimischen, bzw. eingebürgerten
Forstbaumarten

Vogelschutzgehölz: Umbau und Erweiterung des vorhandenen Bestandes durch 13
verschiedene heimische Arten.

Baumschule: durch senkrechte Betonplatten eingefasst, breiter Mittelgang

Klassenzimmer
im Grünen
: Kreisfläche mit Schreddergut, fünf Tischbänke

Kleinbiotope: großes, frostsicheres Überwinterungsquartier für Amphibien,
Bruthilfen für Solitärbienen, Nistkästen, diverse Totholzhaufen...

Bodenkultur: Förderung der Humusbildung durch Totholz und Laub,
Lockerung verdichteter und geschädigter Böden (Herbizide),
Einarbeitung von Buchenwaldhumus (Försterei Hasloh)