BIBAGS-Projektwoche "HAMBURG"

... und Hamburgs Partnerstadt "Shanghai"

Auf nach Hamburg! So hieß es in allen Klassen, denn im Mittelpunkt unserer Projektwoche stand diesmal unsere Nachbarstadt.

Bei sommerlichen Temperaturen sahen sich die 3b und die 3c gleich am Montag im Hafen um und statteten auch dem Gewürzmuseum einen Besuch ab.

Dorthin hatte es auch die 1c verschlagen, die zusammen mit der 1a unterwegs war. Was gab es hier aber auch alles anzufühlen, zu riechen und zu schmecken!

Zwei Tage später, am Donnerstag, ging es erneut auf Tour. Da shen sich die Kinder im Hafen große Schiffe an den Landungsbrücken an: die Rickmer Rickmers, die Cap San Diego und das Feuerschiff, das hier vor Anker liegt.

Ein guter Picknickplatz wurde am Sandtorkai gefunden. Vom Ponton aus konnten sich alle beim Schmausen die dort liegenden Traditionsschiffe ansehen.

Die sind zwar schon ziemlich alt, aber alle noch fahrtüchtig!

Ach ja, den Michel haben sie sich dann auch noch genauer angesehen und vom Turm aus in die Ferne geguckt.

Ach die 1b machte sich auf den Weg. Bei strahlendem Sonnenschein macht so ein Ausflug in die Speicherstadt großen Spaß!

Klasse 2b hat sich im Hamburger Hafen umgeschaut, hat gestaunt, wie schwer so ein Rettungsring ist und ist dem Dockland aufs Dach gestiegen.

In der Schule haben die Kinder gepuzzelt, in Büchern gestöbert, geschrieben und schöne Bilder gestaltet.

Die Klasse 2d war Dienstag in der Schule geblieben und hatte unter dem Motto "Über Brücken gehen und in Booten und auf Fährschiffen die Elbe überqueren" einen tollen Tag in der Sporthalle verbracht. Am Donnerstag unternahm sie dann einen Ausflug in den Tierpark Hagenbeck. Da führte Helge sie über eine Stunde durch das Gelände und zeigte der Klasse viele große Tiere und andere interessante Sachen. Die Kinder haben dann ausgiebig gefrühstückt, sich noch mehr Tiere angeschaut, Eis gegessen und sind schließlich auf dem Spielplatz gelandet. Auf dem Rückweg war es ganz schön heiß und der Bus voll. Trotzdem war es ein richtig schöner Ausflugstag gewesen!

 

Die 4a und die 4b waren derweil mit dem HVV unterwegs, erstellten Routenpläne, fanden Fahrzeiten und Anschlüsse heraus und erhielten zum Schluss den HVV-Führerschein.

Beim PVG-Erlebnistag durfte jeder Viertklässler sogar mal das Steuer eines Busses selber in die Hand nehmen und eine Runde auf dem Betriebsgelände fahren.

Gar nicht so einfach!

Auch die Kinder der 4b fanden es richtig toll bei der PVG. Zuvor hatten die Kinder aber in der Schule in Gruppen recherchiert, welche Verkehrsmittel zum HVV gehören (U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn, Metrobus, "normaler" Linienbus und die Hafenfähren). Die wichtigsten Ergebnisse über das jeweilige Verkehrsmittel wurden der Klasse vorgetragen und entsprechende Plakate hergestellt. Im Computerraum wurden dann in Partnerarbeit Verbindungen und Zeiten für den Hamburg-Ausflug am Mittwoch herausgesucht.

Zuvor ging es aber zum Betriebshof der PVG nach Schenefeld. An dem Erlebnistag dort gab es viel Neues zu erfahren und auszuprobieren. Neben kurzen Filmen zur Verkehrssicherheit im Bus gab es einen Rundgang zur Werkstatt, Waschanlage und zur Kantine, wo alle leckere Brötchen und Saft bekamen. Zum Schluss durfte jeder selbst den Bus fahren, was volle Konzentration erforderte.

Am Mittwoch reiste die 4b mit verschiedenen Verkehrsmitteln kreuz und quer durch Hamburg und vergnügte sich zum Schluss noch auf einem Spielplatz.

Die Klasse 3a steuerte zunächst ein Stück Shanghai mitten in Hamburg an: Das Chinesische Teehaus hinter dem Völkerkundemuseum - ein Geschenk aus der Partnerstadt Hamburgs.

Die Kinder bestaunten das Gebäude und lernten auch, dass bei der Anlage des guten chinesischen Gartens die Harmonie der sieben Dinge wichtig ist: Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen sollen miteinander in Einklang stehen. Sie erfuhren, dass die Brücken, die über das Wasser zum Haus führen, mit Absicht um die Ecke gebaut werden. Es sollen keine bösen Geister ins Haus kommen - Geister könnten nämlich nicht um die Ecke gehen. Wer hätte das gedacht?

Jedes Kind suchte sich einen Platz, von dem aus es das interessante und prächtig verzierte Gebäude besonders gut zeichnen konnte.

Hai Bao - das Maskottchen der Expo 2010 in Shanghai - war dabei auch mit von der Partie. Er sollte für zwei chinesische Kinder Hamburg "erforschen". Diese beiden, Jacob und Anya, waren zuvor nämlich mit Lola, unserer bereits aus Klasse 1 vertrauten Figur, in Shanghai unterwegs gewesen und hatten der Klasse Bilder und ganz viele Informationen über ihr Leben und ihre Stadt geschickt.

Darum musste Hai Bao unbedingt ein paar der Haupt-Sehenswürdigkeiten der Stadt Hamburg zu sehen bekommen.

Und so sah er das Rathaus, die Binnenalster mit den Alsterschiffen, das Rathaus, ...

... die Orgel im Michel, die Krameramtswitwenwohnungen, die zeichnenden Kinder im Hamburger Hafen, den alten Elbtunnel ...

... und zum Schluss noch den tollen Spielplatz bei Planten un Blomen.

Aber auch in der Schule tat sich so Einiges:

So zeichneten, schnitten und klebten die Kinder der 3b und 3c in gemischten Gruppen Bilder vom Containerhafen, nachdem sie zuvor vor Ort waren und sich alle mal in einen Container gestellt hatten. Sie hatten dort im Hafen auch Gelegenheit, sich von der Wasserqualität der Elbe einen Eindruck zu verschaffen. Mit kritischen Blicken wurde die Wasserprobe begutachtet.

Auch der Michel wurde künstlerisch aufgearbeitet. Die Kinder verfremdeten ihn durch die Verwendung ungewöhnlicher Farben, die an immer anderen Stellen des Ausgangsbilds vom Michel auftauchen, gerade so wie es Andy Warhol vielfach getan hat.

Sieht schon toll aus, oder?

Die 2a war auch zunächst in Hamburg unterwegs und hat sich den Hafen erklären lassen, bevor sich die Kinder daran machten, alles künstlerisch umzusetzen. Herausgekommen sind tolle Möwenbilder und Visionen von einer Traumstadt.

Mit den Augen eines Zeichners hat auch die 2c sich in Hamburg umgeschaut.

Entstanden sind sehr gut getroffene Bilder vom Hamburger Fernsehturm... .

... und von der Speicherstadt.

 

 

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