FaschingKinoMärchenerzählerin

      Am 20. Februar 2009, dem Freitag vorm Rosenmontag, herrschte in der Schule buntes BIBAGS-Faschingstreiben!

Farbenfroh und phantasievoll kostümiert kamen morgens wilde Piraten, schnuckelige Marienkäfer und bunte Clowns statt braver Schulkinder hereinspaziert.

 

 

Cowboys und Cowgirls mitsamt Indianern aus dem Wilden Westen waren zu sehen, Hippies, Punker, Ninja-Kämpfer, Ärzte und Krankenschwestern, Bauchtänzerinnen, feine Damen, Spiderman, Forscher, Köche, Polizisten, Detektive und noch vieles, vieles mehr.

Nachdem zuerst alle in ihren Klassen gefeiert hatten, ließ unser DJ, Herr Westphal, gegen halb 11 Uhr laute Musik durch die Schule schallen:

  

Start frei zur großen Polonaise!

Sofort stellten sich alle auf

und warteten gespannt auf die Abholung. Endlich!

  

Nach und nach schlossen sich alle Kinder an die lange Schlange an ...

 

und so ging's hinunter in die Pausenhalle.

.    

Dort tanzten alle erst nach unseren "Klassikern" wie Kutschi tschi, Määääc Donalds und dem Papageiensong...

... und anschließend ging's dann noch richtig rund!

  

Nach einer halben Stunde kehrten alle in ihre Klassenräume zurück, ...

...um da noch eine Weile miteinander zu spielen, zu tanzen und zu schmausen.

Zum Schluss winkt das BIBAGS--Team noch einmal allen zu:

Ein dreifaches HE - LAU, HE - LAU, HE - LAU!

 

Weiter geht es mit unserem Besuch im .

Anfang Februar fuhren wir mit der ganzen Schule zum Magazin-Kino nach Hamburg. Der HVV stellte netterweise eine Reihe von Zugbegleitern bereit, die uns zur Seite standen und uns bis Winterhude begleiteten.

 

Herr Eggers, der Inhaber des Kinos, erwartete uns dort bereits.

Im "Magazin" sollte für uns der Film "Hodder rettet die Welt" gezeigt werden.

 

Als alle Platz genommen hatten, startete der Film.

   

Worum geht's in dem Film? Nun, Hodder ist neun Jahre alt, als er im Traum von einer Fee einen großen Auftrag erhält: Er soll die Welt retten. Aber Hodder hat eigentlich ganz andere Probleme. Trotz seines freundlichen Wesens ist er in der Schule ein Außenseiter. Seine Schulkameraden sind ziemlich gemein zu ihm. Auch zu Hause ist Hodder seit dem Tod seiner Mutter oft einsam. Das Verhältnis zu seinem Vater ist zwar prima, aber der muss abends Geld verdienen, indem er Plakate anklebt. Darum verbringt Hodder viel Zeit in seiner eigenen Phantasiewelt, aus der auch die Fee zu kommen scheint, die ihm den Auftrag gibt, die Welt zu retten.

 

Aber wie soll Hodder Mitstreiter für diesen Auftrag finden? Nachdem er sich entschlossen hat, auf der afrikanischen Insel Guambilua mit der Weltrettung anzufangen, findet er dafür Unterstützung bei der geheimnisvollen Nachbarin Lola. Am Ende hat Hodder zwar nicht die Welt gerettet, aber er hat immerhin einen Freund und vielleicht sogar eine neue Mutter gefunden.

Der dänische Film von 2004 entstand nach dem preisgekrönten Buch des Erfolgsautors Bjarne Reuter. Die filmische Inszenierung war als ebenso lustiges wie fantastisches aber auch hintersinniges Kinoerlebnis vorgesehen. Den meisten Kindern hat es jedenfalls gut gefallen.

Mitte Februar war eine Märchenerzählerin, Frau Grunwald aus dem Friedrichshulder Weg in Halstenbek, bei uns zu Gast.

Die Märchenerzählerin lud Kinder einer dritten und drei vierter Klassen ein, ihre Phantasie auf einem bunten Teppich durch Zeit und Raum reisen zu lassen. Dazu hatte sie ihr Monochord mitgebracht und versetzte mit dessen schwebenden Klängen schon von Beginn an alle in eine ganz besondere Stimmung.

Die Zuhörer ließen sich von den Tönen verzaubern und wurden in die geheimnisvolle Welt der Märchen entführt.

 

Dann setzte sich die Märchenerzählerin, schaute ihr Publikum aufmerksam an und begann.

Alle Kinder hörten gebannt zu.

Die Viertklässler lauschten dem Märchen vom wilden Mann, dem "Eisenhans".

Dieser wilde Mann lebte im Wald und verbreitete Angst und Schrecken.

 

Jäger, die ihn fangen wollten, verschwanden im Wald und wurden nie wieder gesehen.

   

Eines Tges schnappte sich der wilde Mann einen Hund und zog ihn zu sich in den See hinunter.

 

Drei Männer kamen herbei und schöpften den See leer, um den wilden Mann zu fangen. Als sie ihn hatten, fesselten sie ihn und sperrten ihn dann in einen Käfig.

   

Den Schlüssel zu diesem Käfig legte die Königin unter ihr Kopfkissen. Als dereinst der Königssohn in der Nähe des Käfigs spielte, konnte der wilde Mann ihn überreden, den Schlüssel zu holen und die Käfigtür zu öffnen. Um der Strafe des Königs zu entgehen, verließ der Prinz den Königshof zusammen mit dem wilden Mann.

Der Prinz sollte für den wilden Mann einen See bewachen. Nichts durfte hineinfallen und auf gar keinen Fall sollte er ins Wasser fassen.

 

Da fiel ein Haar ins Wasser. Als der Prinz dieses Haar wieder herausholen wollte, berührte er das Wasser und schon färbte sich der Finger des Königssohns gold. Der wilde Mann entdeckte dies und verwarnte ihn.

 

Als der Junge kurze Zeit darauf versehentlich all seine Haare ins Wasser fallen ließ, strahlten sie golden, als er seinen Kopf wieder herauszog. Der Prinz ging fort und kam an einen fremden Königshof. Da ließ er sich zuerst als als Gehilfe des Kochs anstellen. Seine goldenen Haare verbarg er unter einer Mütze. Als er einmal nicht aufpasste, fiel sein Haar daraus hervor und die anderen sahen es. Bald darauf arbeitete er als Gehilfe des Gärtners.

  

Der Prinzessin pflückte er einen Blumenstrauß. Dieser war aber nicht aus den prächtigen Blumen zusammengestellt, die im königlichen Schlossgarten wuchsen, sondern er bestand aus duftenden Wildblumen. Darüber freute sich die Königstochter ganz besonders - gerade so, wie der Prinz es vorhergesehen hatte.

Bald darauf brach ein Krieg aus und alle Ritter des Königs zogen in die Schlacht.

 

Der junge Prinz wollte auch mit dabei sein, aber die anderen nahmen ihn gar nicht erst ernst. Also lief er in den Wald und rief dreimal lauthals: "Eisenhans!", wie es der wilde Mann ihm angeraten hatte, sollte er einmal Hilfe brauchen. Der Junge erhielt ein feuriges Ross, Waffen und eine Ritterrüstung. So zog auch er in die Schlacht und kämpfte. Durch sein Eingreifen führte er den Sieg über die Feinde herbei.

Nun wollte der König den mutigen und edlen Ritter kennen lernen. Weil sich keiner meldete, der diese Heldentaten begangen hatte, veranstaltete der König ein Fest. Das Fest dauerte drei Tage. Jeden Tag warf die Prinzessin einen goldenen Apfel. Wer würde ihn fangen?

Beim ersten Mal fing ein roter Ritter auf einem rotbraunen Fuchs den Apfel, beim zweiten Mal ein weißer Ritter auf einem stolzen Schimmel und beim dritten Mal ein schwarzer Ritter auf einem feurigen Rappen. Immer steckte der Prinz in der Rüstung, um die er zuvor den Eisenhans gebeten hatte. An seiner goldenen Haarmähne erkannten alle, dass es sich bei ihm um den Ritter handelte, der die Schlacht entschieden hatte.

  

Als der Prinz schließlich die Prinzessin heiratete, kam auf einmal ein fremder König mit seinem Gefolge herein. Es war Eisenhans, der zuvor verwunschen war und nun endlich erlöst worden war.

Im Anschluss daran hörten die Kinder noch das Märchen von den zwei Riesen.

Durch die Gewitztheit ihrer Frauen kam es nicht zu einem Kampf zwischen ihnen, denn jeder der beiden hörte von der  Ehefrau des Riesen von der anderen Seite des Berges so imposante Dinge über den gerade abwesenden Riesen, dass er gehörigen Respekt vor der vermeintlichen Überlegenheit des anderen bekam. Und so zog sich jeder Riese nach einem Besuch auf der anderen Bergseite lieber kampflos zu sich nach Hause zurück, bevor es überhaupt zu einem Kräftemessen gekommen war.

 

Wer Lust hat, sich noch mehr anzusehen, klicke bitte hier