Ferien - Frühling - Osterfreude!

Am 19.März war letzter Tag vor den Osterferien und damit wieder einmal Zeit für eine gemeinsame Feierstunde in der Pausenhalle.
"Ach, wenn's doch erst gelinder und grüner draußen wär!"  
Diese Liedzeile im Eröffnungslied der Viertklässler sprach wohl allen aus dem Herzen!

Gleich danach trugen drei Kinder uns das Gedicht vom Hasentier vor, das einst allein auf einer Hügelkuppe saß, dem alles schnuppe war und das den ganzen Tag nur rumsaß, bis es ihm doch endlich zu dumm wurde:

Es dachte: Das ist nicht mein Leben,
es muss noch etwas and'res geben!

Wohl wahr! Es entdeckte die Welt, traf eine Häsin und dann ging's ab...

Im Programm ging's dann weiter mit dem Lied "Wenn ich ein Vöglein wär" - vorgetragen von drei ganz mutigen Zweitklässlern, dem gemeinsam gesungenen Jahreszeitenlied und einem Kreislied der 2a. Sie führten uns vor, wie sie gehen, tippeln, stampfen, rückwärts gehen, schleichen und schließlich schlafen können - bis sie plötzlich niesen müssen und mit einem kräftigen HATSCHI wieder aufwachen.

   

Seht, was sitzt denn dort im Gras! Ist das nicht der Osterhas?
Guckt mit seinem langen Ohr aus dem grünen Nest hervor.
                                            Was er da macht? Die Kinder haben’s uns verraten:
Eier, blau und rot gefleckt hat er in dem Nest versteckt.
Immer muss er sie verstecken. Sucht drum schnell in allen Ecken!

Auf dieses Gedicht vom Osterhasen folgte das Lied vom Kuckuck, der auf einem Baum saß, - sim saladim bam ba saladu saladim - und dann kam Theodor, der Rabe, der erst der Wühlmaus Mimi Meier Bescheid sagt, dann Hans-Benjamin, dem Hasen und dann allen anderes Hasen ringsum in ihrem Bau. Bald tummeln sich im Grünen die Hasen fern und nah. Und plötzlich weiß die ganze Welt: Die Osterzeit ist da!

 

Danach sangen alle - auch die Eltern oben auf der Galerie - "Alle Vögel sind schon da"

Weiter ging's im Programm mit dem lieben Osterhasen, der auf dem Platz, den er verlässt, ein schönes Osternest hinterlässt, mit dem Lied von der Lorelei, vorgetragen von drei Mädchen aus der vierten Klasse und dem Gedicht vom Liebesbrief-Ei:

           

"Ein Huhn verspürte große Lust unter den Federn in der Brust, aus Liebe dem Freund, einem Hahn, zu schreiben, er solle nicht länger in Düsseldorf bleiben. Er solle doch lieber hier - zu ihr eilen und mit ihr die einsame Stange teilen." Ein unsensibler Postmann knallte dann jedoch einen Stempel aufs Ei, auf den sie alles so schön geschrieben hatte und "Da war sie vorbei. Die Liebelei."

      

Nach dem Lied der 4a "Der Winter ist vorüber" wünschte die 1b allen mit dem Gedicht vom verlorenen Osterei "Frohe Ostern!":

Osterhäschen dort im Grase, Wackelschwänzchen, Schnuppernase,
mit den langen braunen Ohren, hast ein Osterei verloren.
Zwischen Blumen seh ich's liegen. Osterhäschen, kann ich's kriegen?

     

Auf das von allen gesungene Wochenlied folgte das Gedicht der Klasse 1a vom Hühnchen, das viel Geschrei machte und dreimal täglich ein weißes Hühnerei legte. Als es dann aber eines Tages einen Jungen sah, der in seinen Händen ein blaues Osterei trug, beschloss es, ab jetzt auch nur noch blaue Eier zu legen. Trotz der tollen Idee, beim Legen die Rhapsodie in Blau zu gackern, war der Erfolg bescheiden: "Es legte unterm Singen fünf Eier, hübsch im Kreis. Doch leider waren alle fünf Eier strahlend weiß." So'n Pech aber auch!

   

Schließlich spielten Kinder der dritten Klasse das Theaterstück vom Easter Bunny vor, der so gerne Chocolate Bunnies aß und schon mal die Ohren wegknabberte von Schokoladenosterhasen, die eigentlich für die Kinder bestimmt waren. Wenn die das entdeckten, fragten sie empört: "Where are the ears?", woraufhin die Osterhasenmutter immer auf ihren Sohn verwies: "He ate the ears!" Anstatt sich zu schämen, strahlte der kleine Frechdachs dann übers ganze Gesicht und rief strahlend aus: "I love Chocolate Bunnies!"  Verärgert gaben die Kinder dann den angeknabberten Hasen zurück und die beiden Easter Bunnies zogen weiter. Beim letzten Kind lief es aber anders. Da gab es nämlich auch noch einen Hund. Und der - was liebte der wohl? Genau! Easter Bunnies! Nach einer wilden Verfolgungsjagd kam da dann unser Easter Bunny ohne Ohren wieder auf die Bühne...

     

Anschließend ging unsere Feier mit Stups, dem kleinen Osterhasen zu Ende. Dabei kam bei Groß und Klein besondere Begeisterung darüber auf, dass nicht nur Frau Ligas, die alle Stücke wieder einmal ganz fantastisch am Klavier begleitet hatte, an ihrem Instrument saß, sondern zusätzlich Herr Koch seine E-Gitarre angeschlossen hatte und in die Saiten griff. Ein lautes "Zugabe, Zugabe!" erscholl nach Ende des Liedes.

Hinterher wurden dann noch alle unsere Sportler, die an verschiedenen sportlichen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen haben, auf die Bühne gebeten und mit einer Extra-Urkunde geehrt. Ein dicker Dank an dieser Stelle auch an Frau Pflüger, ohne deren Engagement das alles gar nicht stattgefunden hätte!

    

Schließlich wurde Frau Schwegmann mit den besten Wünschen in den Schwangerschaftsurlaub verabschiedet. Wir freuen uns schon darauf, sie bald mitsamt ihrem Baby bei uns vorbeischauen zu sehen! Erstmal aber alles Gute für sie!

Zum Schluss noch ein paar Anblicke und Eindrücke aus verschiedenen Klassen. Zunächst ein paar österliche Sträuße mit angehängten Eiern,

dann das immer wieder anders ausgefallene Oster-Trio,

    

mehrere Vasen mit Ostersträußen mit prächtigen Ostereiern,

       

dann wieder Ansichten des witzigen Oster-Trios,

    

anschließend ein paar Frühblüher.

  

Neben etwas angeknacksten bunten Ostereiern sieht man ein paar Schafe auf der Weide

 

und schließlich noch einige mit Porzellanmalfarbe verschönerte Osterschälchen.

     

Wir wünschen allen eine schöne Frühlingszeit!

 

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